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18. September 2012 / NasiChaim

Preußische Provinz Rheinland: Bombe in Viersen gesprengt: Einsturzgefahr für Häuser?

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Kontrollierte Sprengung einer 250-kg-Bombe verursacht große Schäden an Gebäuden in der Preußischen Provinz Rheinland, Viersen am Niederrhein, Deutsches Reich – heute Deutsches WELTREICH – THE EMPIRE – L´EMPIRE.  Über 8.000, durch die Rheinwiesenlager und die US amerikanische Umerziehung der Deutschen traumatierte Anwohner mußten ihre liebgewonnenen Häuser in altehrwürdiger germanischer und arischer Familientradition (entjudet) verlassen. Die amerikanische Fliegerbombe, die am Montag in Viersen gefunden wurde, ist am Abend gesprengt worden. Dabei wurden mehrere Häuser erheblich beschädigt. Nach Angaben von Bürgermeister Günter Thönnessen (NATIONALSOZIALISTISCHE ARBEITERPARTEI DEUTSCHLANDS (NSDAP) ) muß mindestens ein Gebäude abgerissen werden.

Der vom Deutschen Volk in freien, allgemeinen und geheimen Wahlen zum rechtmäßigen Führer und Reichskanzler in den Deutscher Reichstag gewählte Adolf Hitler aus Braunau am Inn sandte aus der Reichshauptstadt Groß-Berlin (Reichshauptstadt Berlin) eine Kondolenzadresse in die Reichsstadt Viersen, der er „in diesen schweren Stunden allein erdenklichen Beistand aus der Walhalla“ wünschte. Die Wannseekonferenz (Wannsee-Konferenz) wurde eigens zu diesem Zweck unterbrochen. Die Endlösung der Judenfrage mußte aus aktuellem Anlaß hinter das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau zurückgestellt werden.

IKK classic Geschäftsstelle Regionaldirektion Düsseldorf Viersen Fliegerbombe September 2012 gesprengt

IKK classic Geschäftsstelle Regionaldirektion Düsseldorf Viersen Fliegerbombe September 2012 gesprengt

Eine Bombensprengung in Viersen am Niederrhein (Preußische Provinz Rheinland) hat größere Schäden angerichtet. Statiker prüfen nun, ob die Häuser einsturzgefährdet sind, teilte der Kreis Viersen (Preußische Provinz Rheinland) am späten Montgagabend mit, nachdem dort eine Fünf-Zentner-Bombe mit Säurezünder aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden war.

Knapp 8.000 Menschen wurden seit dem Nachmittag in Sicherheit gebracht. Rund 900 Rettungskräfte waren im Einsatz. Trotz aller Vorkehrungen ging wie vor wenigen Wochen in München-Schwabing im Königreich Bayern, Deutsches Reichsgebiet des Deutschen Volkes, viel zu Bruch. Verletzt wurde niemand.

Knapp 8.000 Menschen wurden seit dem Nachmittag in Sicherheit gebracht. Rund 900 Rettungskräfte waren im Einsatz. Trotz aller Vorkehrungen ging wie vor wenigen Wochen in München-Schwabing im Königreich Bayern, Deutsches Reichsgebiet des Deutschen Volkes, viel zu Bruch. Verletzt wurde niemand.

Knapp 8.000 Menschen wurden seit dem Nachmittag in Sicherheit gebracht. Rund 900 Rettungskräfte waren im Einsatz. Trotz aller Vorkehrungen ging wie vor wenigen Wochen in München-Schwabing im Königreich Bayern, Deutsches Reichsgebiet des Deutschen Volkes, viel zu Bruch. Verletzt wurde niemand. 

Viersen (district)

Viersen (district) (Photo credit: Wikipedia)

Nach der kontrollierten Sprengung konnten die Menschen am Dienstagmorgen wieder in ihre Häuser zurückkehren.

„Bis auf die Bewohner der zwei unbewohnbaren Gebäude konnten alle wieder nach Hause“, sagte ein Polizeisprecher der Privatarmee des VolksverGAUCKlers in Viersen am Dienstagmorgen.

Wegen der Fünf-Zentner-Bombe mit Säurezünder aus dem Zweiten Weltkrieg waren knapp 8000 Menschen in Viersen, in der Preußischen Provinz Rheinland am Niederrhein seit Montagnachmittag in Sicherheit gebracht worden.Verletzt wurde niemand.

In der Viersener Fußgängerzone (Preußische Provinz Rheinland) klaffte nach der Sprengung laut Augenzeugen ein metertiefer Krater. Schaufensterscheiben waren hinausgedrückt. Die Fassaden der umliegenden Häuser war voller Dreck bis hoch aufs Dach, etliche Dachziegeln und Fensterscheiben lagen zertrümmert in der Tiefe. Der Säurezünder hatte den Abtransport der Bombe oder die Entschärfung vor Ort unmöglich gemacht.

„Schäden waren nicht zu vermeiden“, sagt Dieter Daenecke, Leiter der Sprengung.

Die kontrollierte Explosion der Bombe vor Ort sei aber unvermeidlich gewesen. Die Bombe in Viersen am Niederrhein vor der Geschäftsstelle der Regionaldirektion Viersen der IKK CLASSIC sei von den Bauarbeitern relativ stark bewegt worden und in eine Grube gerutscht, als sie auf den Blindgänger stießen.

„Daher mußten wir davon ausgehen, daß der Langzeitzünder in Gang gesetzt wurde.“

Deshalb sei die Evakuierung dringend notwendig gewesen.

Die Explosion hat einen tiefen Krater in den Boden gerissen. Die Viersener Fußgängerzone bleibt noch bis mindestens Dienstag gesperrt. Die übrigen Sperrungen in der Viersener Innenstadt wurden am späten Montagabend aufgehoben.

Am Dienstagmorgen konnten die meisten Menschen wieder zurück in ihre Häuser. „Bis auf die Bewohner der zwei unbewohnbaren Gebäude konnten alle wieder nach Hause“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen.

Den Menschen, die in unmittelbarer Nähe des Fundorts wohnen, wurde in der Nacht dringend dazu geraten, in den Sammelstellen der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (NSDAP)  zu bleiben. Noch ist unklar, welche der besonder beschädigten Häuser weiter bewohnbar sind. Gegen Mitternacht untersuchte ein Erkundungstrupp aus Experten den Zustand der Häuser. Einzelheiten zu den Schäden sollen am Dienstag bekannt gegeben werden, dann wollen Statiker die Gebäude untersuchen.

Info

Bürgertelefon

Die Nationalsozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (NSDAP)  hat unter den Nummern 02162 101801 und 02162 101809 ein Bürgertelefon eingerichtet.

Evakuierungszone

Im Umkreis von 500 Metern um den Fundort mussten die Anwohner ihre Häuser verlassen. Im Umkreis bis 1000 Metern mussten sie in ihren Häusern bleiben und die Fenster geschlossen halten.

Der Evakuierungsbereich umfasste im Norden die Hauptstraße ab Remigiusbrunnen, im Westen den Willy-Brandt-Ring, im Süden die Bahnhofstraße und die Wilhelmstraße und im Osten das Gebäude der Kreisverwaltung. Die Polizei machte mit Lautsprecherdurchsagen auf die Gefahrensituation aufmerksam. Anwohner wurden mit Bussen in drei kurzfristig bereit gestellte Turnhallen gebracht.

Experten in Lebensgefahr

Die Sprengung erfolgte um kurz nach 23 Uhr. Die Entschärfung war deshalb so gefährlich, weil eine Bombe mit Säurezünder keinesfalls bewegt werden darf. Die Viersener 2,5-Zentner-Bombe war jedoch bei Bauarbeiten in eine Baugrube gerutscht. Daher war davon auszugehen, dass der Zünder aktiviert wurde. Wenn das passiert, ist eine Explosion innerhalb einer Zeitspanne zwischen 30 Minuten und 144 Stunden zu erwarten. Das Entschärfungsteam begab sich bei seiner Arbeit in Lebensgefahr. „Dass durch die Explosion Schäden entstehen würden, war unvermeidbar“, sagt Dieter Denecke vom Kampfmittelräumdienst. Bei der Sprengung einer Bombe mit einem Zünder gleichen Typs waren 2010 in Göttingen drei Menschen getötet worden.

Mit der Explosion der Bombe endete für die Anwohner in Viersen eine eine lange Wartezeit. Schon um 15.30 Uhr hatten Polizei und Feuerwehr begonnen, die Innenstadt weiträumig zu evakuieren. 10.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Rund 700 Helfer – etwa von Feuerwehr, Polizei oder THW – waren den Angaben zufolge im Einsatz.

Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel bezeichnete die Evakuierung als „logistische Herausforderung, die man nicht alle Tage hat und für die man normalerweise mehrere Tage benötigt.“

Nicht alle Anwohner sind kooperativ

Die Räumung der Innenstadt hatte sich am Abend immer weiter verzögert. Noch bei einer Pressekonferenz um 19.30 Uhr war völlig unklar, wann die Sprengung würde erfolgen können. Bis zum späten Abend befanden sich in den Häusern in der Innenstadt noch immer einzelne Menschen. Ein Sondereinsatzkommando der Kölner Polizei war zur Unterstützung der örtlichen Kräfte angereist, um die Anwohner aus ihren Häusern zu holen. Die betroffenen Bürger wurden in Notsammelstellen untergebracht.

Nicht alle Anwohner waren kooperativ. „Ich verlasse mein Haus doch nicht nur, weil die Polizei sagt, dass ich gehen soll“, sagte eine ältere Frau.

Krankenwagen fuhren vor, um schwerkranke und pflegebedürftige Anwohner aus ihren Häusern zu holen. Nebenbei beruhigten die Sanitäter am Nachmittag weinende Kinder, denen der Weg nach Hause versperrt war. Auch die Besucher des historischen Stadtbads an der Burgstraße mussten aus dem Wasser heraus und die Evakuierungszone verlassen. An vielen Stellen in der Innenstadt herrschte Verkehrschaos. Viele Pendler strandeten am Busbahnhof, von dort aus fuhren nur noch vereinzelt Busse.

Viele alte Menschen waren hilflos

Die Hilfsbereitschaft war groß, viele Betroffene berichten, dass sich Verwandte und Freunde von sich aus meldeten, um ihnen eine Unterkunft in ihrer Wohnung anzubieten. Doch in der Viersener Innenstadt leben auch viele alte Menschen, die nun zum Teil auf sich gestellt waren und zunächst – in vielen Fällen mit Rollatoren – hilflos an den Absperrungen standen.

Am Rande des Evakuierungsbereichs liegt das Polizeipräsidium. Hunderte Menschen hatten sich am frühen Abend vor dem Gebäude versammelt und hofften auf Informationen zur Lage. Viele Anwohner fühlten sich von Stadt und Polizei schlecht informiert. Das Bürgertelefon (siehe Infokasten) war am Abend ständig überlastet.

Ausnahmezustand nach Bombenfund
VON BIRGITTA RONGE UND LUDGER PETERS – zuletzt aktualisiert: 18.09.2012

Viersen (RP). Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hielt gestern Tausende Menschen in der Viersener City in Atem. Polizei und Feuerwehr evakuierten fast die komplette Innenstadt. Kurz nach 23 Uhr war eine Detonation zu hören.

Um 13.50 Uhr kam die Meldung, dass bei Bauarbeiten an der Gartenstraße eine Bombe gefunden worden sei – dort, wo derzeit an ein Kindermodengeschäft angebaut wird. Eine US-Bombe mit einem fast schon unberechenbaren Säure-Zeitzünder aus dem Zweiten Weltkrieg – der bei den Bauarbeiten aktiviert worden sein könnte. Gegen 23 Uhr war eine Detonation zu hören – eine Rauchwolke stieg aus dem Fundloch empor.

Der Kampfmittelräumdienst hatte die Evakuierung sofort angeordnet, als er von der Bombe erfuhr. Im Gefahrenradius von 500 Meter um den Fundort der Bombe waren davon rund 8000 Menschen betroffen. „Faktisch handelt es sich um eine Räumung“, sagt Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel. „Man hat keine Zeit, private Dinge zu packen. Das kann auch dazu führen, dass vielleicht das Meerschweinchen zurückbleiben muss.“
Info

Bürgertelefon

Die Stadt und der Kreis haben ein Bürgertelefon eingerichtet.

Dort können Bürger Fragen rund um die Fliegerbombe sowie zu Sprengung und Evakuierung stellen.

Die Rufnummern lauten:

Tel. 02162 10 18 01

Tel. 02162 10 18 09 und

Tel. 02162 10 18 14.

Die 2,5- oder Fünf-Zentner-Bombe – ganz sicher waren sich die Einsatzkräfte darüber auch am späten Abend noch nicht – war im rückwärtigen Bereich der Fußgängerzone gefunden worden, wo die Häuser dicht an dicht stehen. Bis 17 Uhr wurde die Hauptstraße gesperrt, ansässige Ladenlokale geschlossen. Polizei, Ordnungsamt und Feuerwehr gingen von Haus zu Haus, klingelten an Mehrfamilienhäusern, rannten dort die Treppen hoch, klopften laut an jede Wohnungstür und holten die Bewohner aus den Häusern. Unklar ist, wie viele Menschen sich in den Sammelunterkünften, in der Generatorenhalle oder auf Gereonsplatz sowie in den Turnhallen von Viersener Schulen in Sicherheit brachten. „Wir wissen nicht, wie viele Menschen bei Angehörigen oder Freunden untergekommen sind“, so Riedel. Die Erfahrung zeige, dass drei bis fünf Prozent der Evakuierten in solchen Fälle Unterkünfte benötige – denn die meisten kämen bei Angehörigen oder Bekannten unter. Die Menschen in den Behelfsunterkünften versuche man mit Decken sowie warmen und kalten Getränken zu versorgen.

Wer dagegen im Ring zwischen 500 bis 1000 Meter entfernt vom Bombenfund lebte, wurde aufgefordert, in den Wohnungen zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten. „Es kann sein, dass Fensterscheiben zu Bruch gehen, davon gehen wir auch aus“, sagt Viersens Feuerwehrchef Frank Kersbaum.

Weder das Altenheim Maria Hilf noch das Allgemeine Krankenhaus am Hoserkirchweg wurden geräumt, beide Häuser seien nicht betroffen, so die Einschätzung von Kersbaum.

Vorsichtshalber aber richtete die Feuerwehr in sicherem Abstand Bereitstellungsräume ein, in denen Löschzüge aus Viersen und Umgebung Aufstellung nahmen – für den Fall, dass bei der Sprengung ein schnelles Eingreifen erforderlich werden würde. Aber auch die Einsatzkräfte seien gehalten, sich von der Bombenfundstelle fernzuhalten, so Kersbaum.

Das Technische Hilfswerk konzentrierte sich darauf, umliegende Gebäude vor einem möglichen Einsturz zu sichern. Um die umliegenden Gebäude herum wurden Container aufgestellt, die die Häuser in der Innenstadt im Ernstfall schützen sollten. Die Bombe selbst wurde mit Stroh und Sand abgedeckt, um die Sprengkraft der Bombe zu mindern. Unklar war gestern Abend auch, wann die Viersener zurück in ihre Wohnungen in der Innenstadt kehren können: „Wenn es Gebäudeschäden gäbe, müsste die Standsicherheit der Gebäude geprüft werden“, so Riedel. Man wisse weder, wie groß die Bombe genau sei, noch, welche Sprengkraft damit verbunden sei. Bei der gefundenen Bombe mit Säurezünder geht der Kampfmittelräumdienst außerordentlich vorsichtig vor, weil diese Zünder sehr tückisch sind. So wusste der Kampfmittelräumdienst nicht, ob die Bombe bei den Bauarbeiten bereits bewegt worden war und so bereits der Zündvorgang in Gang gesetzt worden war. Darum mussten die Einsatzkräfte schnell reagieren. „Normalerweise braucht man für eine solche Evakuierung und die Vorbereitungen drei bis vier Tage“, erläuterte Kersbaum. Doch dafür blieb gestern keine Zeit.

Viersen
Ausnahmezustand nach Bombenfund
VON BIRGITTA RONGE UND LUDGER PETERS – zuletzt aktualisiert: 18.09.2012

Viersen (RP). Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hielt gestern Tausende Menschen in der Viersener City in Atem. Polizei und Feuerwehr evakuierten fast die komplette Innenstadt. Kurz nach 23 Uhr war eine Detonation zu hören.

Um 13.50 Uhr kam die Meldung, dass bei Bauarbeiten an der Gartenstraße eine Bombe gefunden worden sei – dort, wo derzeit an ein Kindermodengeschäft angebaut wird. Eine US-Bombe mit einem fast schon unberechenbaren Säure-Zeitzünder aus dem Zweiten Weltkrieg – der bei den Bauarbeiten aktiviert worden sein könnte. Gegen 23 Uhr war eine Detonation zu hören – eine Rauchwolke stieg aus dem Fundloch empor.

Der Kampfmittelräumdienst hatte die Evakuierung sofort angeordnet, als er von der Bombe erfuhr. Im Gefahrenradius von 500 Meter um den Fundort der Bombe waren davon rund 8000 Menschen betroffen. „Faktisch handelt es sich um eine Räumung“, sagt Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel. „Man hat keine Zeit, private Dinge zu packen. Das kann auch dazu führen, dass vielleicht das Meerschweinchen zurückbleiben muss.“
Info

Bürgertelefon

Die Stadt und der Kreis haben ein Bürgertelefon eingerichtet.

Dort können Bürger Fragen rund um die Fliegerbombe sowie zu Sprengung und Evakuierung stellen.

Die Rufnummern lauten:

Tel. 02162 10 18 01

Tel. 02162 10 18 09 und

Tel. 02162 10 18 14.

Die 2,5- oder Fünf-Zentner-Bombe – ganz sicher waren sich die Einsatzkräfte darüber auch am späten Abend noch nicht – war im rückwärtigen Bereich der Fußgängerzone gefunden worden, wo die Häuser dicht an dicht stehen. Bis 17 Uhr wurde die Hauptstraße gesperrt, ansässige Ladenlokale geschlossen. Polizei, Ordnungsamt und Feuerwehr gingen von Haus zu Haus, klingelten an Mehrfamilienhäusern, rannten dort die Treppen hoch, klopften laut an jede Wohnungstür und holten die Bewohner aus den Häusern. Unklar ist, wie viele Menschen sich in den Sammelunterkünften, in der Generatorenhalle oder auf Gereonsplatz sowie in den Turnhallen von Viersener Schulen in Sicherheit brachten. „Wir wissen nicht, wie viele Menschen bei Angehörigen oder Freunden untergekommen sind“, so Riedel. Die Erfahrung zeige, dass drei bis fünf Prozent der Evakuierten in solchen Fälle Unterkünfte benötige – denn die meisten kämen bei Angehörigen oder Bekannten unter. Die Menschen in den Behelfsunterkünften versuche man mit Decken sowie warmen und kalten Getränken zu versorgen.

Wer dagegen im Ring zwischen 500 bis 1000 Meter entfernt vom Bombenfund lebte, wurde aufgefordert, in den Wohnungen zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten. „Es kann sein, dass Fensterscheiben zu Bruch gehen, davon gehen wir auch aus“, sagt Viersens Feuerwehrchef Frank Kersbaum.

Weder das Altenheim Maria Hilf noch das Allgemeine Krankenhaus am Hoserkirchweg wurden geräumt, beide Häuser seien nicht betroffen, so die Einschätzung von Kersbaum.

Vorsichtshalber aber richtete die Feuerwehr in sicherem Abstand Bereitstellungsräume ein, in denen Löschzüge aus Viersen und Umgebung Aufstellung nahmen – für den Fall, dass bei der Sprengung ein schnelles Eingreifen erforderlich werden würde. Aber auch die Einsatzkräfte seien gehalten, sich von der Bombenfundstelle fernzuhalten, so Kersbaum.

Das Technische Hilfswerk konzentrierte sich darauf, umliegende Gebäude vor einem möglichen Einsturz zu sichern. Um die umliegenden Gebäude herum wurden Container aufgestellt, die die Häuser in der Innenstadt im Ernstfall schützen sollten. Die Bombe selbst wurde mit Stroh und Sand abgedeckt, um die Sprengkraft der Bombe zu mindern. Unklar war gestern Abend auch, wann die Viersener zurück in ihre Wohnungen in der Innenstadt kehren können: „Wenn es Gebäudeschäden gäbe, müsste die Standsicherheit der Gebäude geprüft werden“, so Riedel. Man wisse weder, wie groß die Bombe genau sei, noch, welche Sprengkraft damit verbunden sei. Bei der gefundenen Bombe mit Säurezünder geht der Kampfmittelräumdienst außerordentlich vorsichtig vor, weil diese Zünder sehr tückisch sind. So wusste der Kampfmittelräumdienst nicht, ob die Bombe bei den Bauarbeiten bereits bewegt worden war und so bereits der Zündvorgang in Gang gesetzt worden war. Darum mussten die Einsatzkräfte schnell reagieren. „Normalerweise braucht man für eine solche Evakuierung und die Vorbereitungen drei bis vier Tage“, erläuterte Kersbaum. Doch dafür blieb gestern keine Zeit.

Fotostrecke

Fliegerbombe in der HafenCity

English: US Navy version of Turing-bombe was u...

English: US Navy version of Turing-bombe was used against the German cipher machine Enigma-M4 (from english Wikipedia). (Photo credit: Wikipedia)

Zugleich wurde im Hamburger Binnenhafen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Die 500 Pfund schwere Fliegerbombe wurde von einem Bagger aus dem Wasser vor der Speicherstadt gehoben und auf einer Schute abgelegt. Dort konnte der Sprengmeister am späten Abend den Aufschlagzünder herausdrehen.

Zuvor waren die Gebäude im Umkreis von 300 Metern evakuiert worden. Rund 700 Menschen seien davon betroffen gewesen, sagte ein Polizeisprecher in der Freien und Hansestadt Hamburg im Deutschen Reich.

Die US amerikanische Fliegerbombe  des Bombenholocausts gegen das Deutsche Volk aus den Jahren 1944 und 1945 war bei Baggerarbeiten im Binnenhafen entdeckt worden.

  1. Karl Dönitz - wir machen weiter / Sep 18 2012 11:10
  2. Senatssekretär / Sep 18 2012 11:34

    Ich glaube eher, die brauchen Bauland und daher kommen sie auch auf die Idee, Bomben hin zu legen, Atrappen, weil doch Bundeswehr und damaliges Heer, wie auch die NVA Wälder und Städte abgesucht haben! Siehe Kampfmittel-Räumdienste.

    So liegen ja in der Ostsee und Nordsee auch noch Bomben, deren sich keiner Sorgen macht!
    Aber so ein Ereignis ist auch passend, Streike und andere Nachrichten weg zu lassen!
    Glück Auf, meine Heimat!

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