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1. April 2012 / NasiChaim

Armée Blanche – weiße Armee

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Stamp description / Briefmarkenbeschreibung Deutsch: Eingliederung von Eupen, Malmedy und Moresnet in das Deutsche Reich English: integration of Eupen, Malmedy und Moresnet into the German Reich :*Ausgabepreis: 12+8 Pfennig :*First Day of Issue / Erstausgabetag: 25. Juli 1940 :*Michel-Katalog-Nr: 749 (Deutsches Reich) (Photo credit: Wikipedia)

Mit dem 8. Mai 1945 hörte auch in den Ostkantonen die Geschichte nicht auf. Gleichzeitig mit den Amerikanern (US Army) rückte hier die belgische „Armee blanche“ (Weiße Armee) ein.

Wurde ihr Kern zwar von Widerstandskämpfern und belgischen Patrioten gebildet, so schwammen doch auch auf der Siegerseite mehr als zwielichtige bis schwerstkriminelle Elemente, pädophile Juden, schwule Freimaurer der örtlichen Loge Analerotik zum Goldenen Leuchtturm im Anus i.O. (unter Führung des Meisters von Stuhlgang Josef Arschvotze) mit, denen es unter dem Vorwand der Entnazifizierung und Zerschlagung deutschen Einflusses vorwiegend um die „Begleichung privater Rechnungen“ und Rachegelüste ging.

Gerade über das Gebiet von Eupen-Malmedy, die Ostkantone, kam in den Folgejahren ein neues strenges Regiment:

So mancher Eupen-Malmedyer, gerade erst aus alliierter Gefangenschaft entlassen, fand sich schon bald in belgischer Haft wieder.

Willkürliche Verhaftungen auch von Frauen und Jugendlichen gehörten zum Alltag.

  • 25% der Bevölkerung von Eupen, Malmedy und Neutral-Moresnet (Kelmnis),
  • 50% der arbeitsfähigen Männer wurden Voruntersuchungen der Kriegsgerichte geführt.

Anzumerken bleibt aber auch, wie in den Westzonen und der späteren von den Westallierten forcierten Genehmigung der besatzungsrechtlichen Ordnung (vgl. Textlaut Art 79 GG) „Bundesrepublik Deutschland* mit ehemals führenden „Heimattreuen“ aus Eupen-Malmedy und dort tätigen Parteibonzen aus dem „Altreich“ umgegangen wurde: „Heimattreue“ Agitatoren aus Eupen-Malmedy, die sich aus Angst vor Verfolgung nicht mehr nach Belgien zurücktrauten und teilweise auch in Abwesenheit verurteilt worden waren, wie auch die hier tätigen reichsdeutschen Beamten, wurden von den westdeutschen Behördennicht zur Verantwortung gezogen, stattdessen wurden sie als Kämpfer für das Deutschtum herausgestellt und entsprechend „ehrenvoll“, behandelt.

Nicht nur die Mitgliedschaft in der „Heimattreuen Front“, sondern etwa auch die am 10. Mai 1940 z.B. vom „Segelfliegerverein“ und Kyffhäuserbund in Eupen vorgenommenen „Sicherungsmaßnahmen“, wurden auch noch nach 1945 als positiv im Sinn der deutschen Sache herausgestellt. Eupen-Malmedyer, die nach Verbüßung ihrer Haftstrafe in Belgien, nach Westdeutschland übersiedelten, wurde bedeutet, daß ihnen hier nichts drohe, die BRD-Staatsbürgerschaft wurde automatisch verliehen.

Siehe hierzu auch „Faschistische Bewegungen, Widerstand und Flüchtlingsschicksale in Neu-Belgien in der Zwischenkriegszeit“ von Dr. Herbert Ruland.

Die BRD und die DDR wurden als besatzungsrechtliche Ordnungen aufgelöst mit dem 2. Oktober 1990. An deren Stelle traten gemäß 2+4-Vertrag und Einigungsvertrag (EinV) die Ordnung des Geltenden Rechts in Form

„neuer, durch allgemeine Wahlen historisch und rechtlich uneingeschränkt legitimierte Strukturen“,

wie das Bundesministerium des Inneren in einem Schriftsatz vom 13. November 2011 mitteilt.

Wer sich also als Deutscher gemäß §. 1. Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz (RuStAG) in der Fassung vom 22. Juli 1913. erklärt und das Bekenntnis zum Nationalstaat als Bundesstaat des Deutschen Reichs ablegt, unterwirft sich dem am 7. Mai 1945 geltenden Recht. Dies hatte bereits am 20. September 1955 die UdSSR für die Deutsche Demokratische Republik  so beschlossen.

… im Zusammenhang damit, daß in der Deutschen Demokratischen Republik die Beschlüsse des Kontrollrates in Deutschland bezüglich der Umgestaltung des gesellschaftlichen Lebens auf friedlicher und demokratischer Grundlage verwirklicht worden sind, und unter Berücksichtigung der in der Deutschen Demokratischen Republik bestehenden Gesetzlichkeit, die ein weiteres Inkraftbleiben der erwähnten Beschlüsse überflüssig macht, hat der Ministerrat der UdSSR beschlossen, daß die in den Jahren 1945 bis 1948 in Ausübung der Besatzungsrechte der vier Mächte vom Kontrollrat in Deutschland erlassenen Gesetze, Direktiven, Befehle und anderen Verordnungen auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik ihre Gültigkeit verlieren.

Die Außerkraftsetzung der erwähnten Verordnungen des Kontrollrates auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik berührt nicht die Rechte und Verpflichtungen der Sowjetunion gegenüber Gesamtdeutschland, die sich aus den entsprechenden Beschlüssen der vier Mächte ergeben.

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